Klassische Rinderbrühe

Zutaten…..

  • 2kg. Suppenfleisch am besten mit Knochen
  • 1 anbräunte Zwiebel
  • 1 Bund Suppengrün (Lauch, Sellerie, Karotte, Petersilie)
  • 4 halbe Tomaten
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Salz, Pfefferkörner
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 Wacholderbeeren
  • 3 Nelken
  • Wasser

Zubereitung………

Das Wasser mit dem Fleisch einmal kurz aufkochen und wieder abgießen und wieder frisches Wasser angießen so wird die Brühe nicht trüb, den das 1. Wasser enthält noch Trübstoffe.
Nun die anbräunte Zwiebel, Knoblauch, Tomaten und alle Gewürze zugeben und die Suppe simmern lassen. Die Rinderbrühe sollte nicht kochen weil sonst wird sie auch trübe wird und das Fleisch laugt aus. Eine halbe Stunde bevor das Fleisch fertig ist sollte man das Gemüse zugeben. Es gibt noch Geschmack ab und bleibt noch schön knackig.
Ist die Rinderbrühe fertig, das Fleisch und Gemüse aus der Suppe nehmen und dann vorsichtig mit einem Schöpflöffel durch ein Tuch passieren. So wird die Suppe schön klar wie sie sein sollte. Ggf. noch etwas nachwürzen

Anrichten………

Die Suppe in einen tiefen Teller, das Fleisch und Gemüse klein schneiden und in die heiße Suppe geben. Ich gebe ganz zum Schluss etwas geriebenen Muskat dazu.
Man kann auch noch Suppennudeln dazugeben.

Zu 90% liegt es am Fleisch ob die Suppe was wird, darum immer zu einem kleinen Metzger gehen.

 

Viel Spaß beim nachkochen

Dry-Aged Steak gebraten mit Pastinakenpü….

Zutaten für 2 Personen…..

 

  • 400gr. Steaks vom Rind zum kurz braten (zb. Rib Eye, Porterhouse oder Flanksteak. Gibt es beim Metzger des Vertrauens  Metzgerei-Laschke
  • Öl zum anbraten
  • Salz, Pfeffer oder Fermentierte Pfeffer
  • 2 geschälte und gewürfelte Pastinaken
  • 3 geschälte und gewürfelte Kartoffeln
  • 200ml Milch
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung……..

Die Steaks ca. 2Std. vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Nach der Zeit die Steaks bei 60 Grad in dem Backofen geben, dadurch wird es schön angewärmt so dass es beim braten innen auch warm wird. (Das sollte man machen, wenn das Fleisch innen schön rosa sein soll.)

Die gewürfelten Pastinaken und Kartoffeln in der Milch weichkochen lassen.
Nun die Kartoffeln und Pastinaken mit dem Pü-Stab aufmixen bis das Pü  glatt ist. Würzen mit Salz und Pfeffer. Vor dem Anrichten gebe ich immer noch einen Schuss Olivenöl dazu. (Ich gebe keine Butter und Sahne zu, es schmeckt auch ohne geil.)
Das fertige Pü warmstellen.

Das Fleisch aus dem Backofen nehmen und in einer heißen Pfanne scharf anbraten (wenn es innen rosa sein sol,l dann von jeder Seite etwa 1min braten.

Wollt Ihr es lieber durchgebraten, kauft lieber ein Schnitzel, weil ein Steak sollte innen noch rosa oder blutig sein.
Man kann das Fleisch noch kurz in Alufolie wickeln, so dass vor dem schneiden die Fleischsäfte im Fleisch bleiben und nicht auslaufen..

Anrichten……..

Das Pastinakenpü auf einen Teller anrichten und vom Steak streifen schneiden und auch auf den Teller legen. Ich würze immer erst wenn das Fleisch auf dem Teller liegt.
Manche Köche würzen auch vorher.

Viel Spaß damit

Gebratene Hähnchenbrust auf Kartoffelwürfel, Granatapfelkerne und selbstgemachten Hummus

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  • Zutaten für 2 Personen…….

  • 2 Hähnchenbrüste gewaschen, (wegen der Salmonellen)
  • Salz, Pfeffer, Curry, gemahlenen Kreuzkümmel.
  • Öl zum anbraten.
  • Kerne von einem Granatäpfel.

Zubereitung……

Die gewaschene Hähnchenbrust mit den Gewürzen einreiben und 2St. in den Kühlschrank geben. So können die Gewürze schön in das Fleisch einziehen.
Eine Pfanne mit Öl aufstellen und die Brust mit der Haut in die Pfanne legen und 5min. scharf anbraten so das die Haut schön kross wird. Die Hähnchenbrust wenden und auch 5 min.braun braten. Die Brüste in eine Auflaufform legen und für 10 min. bei 100 Grad in den Backofen geben, so das die Brüste gut durchgebraten werden.

Anrichten…….

Die gebratenen Kartoffelwürfel (muss ich ja nicht erklären wie die gehen) auf einen Teller geben. Die Hähnchenbrust aus dem Ofen nehmen, in Tranchen (Scheiben) schneiden und auf die Kartoffelwürfel legen.
Als Deko kann man noch Kerne vom Granatapfel nehmen.
Dazu passt das selbstgemachte Hummus.
Statt Kartoffelwürfel kann man auch einen Curry-Reis nehmen. Einfach mal testen, aber bitte die Hähnchenbrust
von einem Bauernhof in der Nähe holen. Ist etwas teurer aber auch besser.

Viel Spaß damit

Einen Abend mit Fleischsommelier Herbert Müller.

Das Thema des Kurses:
verschiedene Veredelungs-Methoden mit Dry-Aged…

…bei dem das Fleisch im Vordergrund stehen sollte. “Es solle kein Kochkurs sein” meinte der Meister des Faches.

  • Der Kurs begann um 18 Uhr und sollte bis 22 Uhr 30 dauern.
    Es waren 12 Teilnehmer am Start. Der Abend startete mit einer Begrüßung von Herbert Müller.
    Herbert erläuterte an Hand des zurechtgelegten Fleisches was es zu verköstigen gab.
    Und schon wurde das Fleisch im rohem Zustand von einigen Teilnehmern fotografiert.
    Es werden 6 Gänge gereicht, sagte Herbert: 5 Fleischgänge und 1 Dessertgang.
    Und schon ging die Zauberei los.
  • 1 Gang :
    Tatar und Sashimi vom Dry Aged Filet. Misoholli, dehydriertes Wagyufett, Wagyubrot, Salat.
    Herbert holte das Rinderfilet aus dem Fett-Mantel (das franz. Wort weis ich jetzt nichtdscf1337 mehr). Er hatte natürlich eines vorbereitet, so dass es schon Zimmertemperatur hatte. Das Fleisch sollte generell Zimmertemperatur habe und sollte 2-3 Stunden vorher aus dem Kühlschrank kommen.
    Das Rinderfilet wurde für das Tatar in Würfel geschnitten und für das Sashimi (ist eigentlich für Sushi und ist von Thunfisch) in Streifen geschnitten und nur ganz kurz von jeder Seite angebraten.
    Schon ging es ans Anrichten. Das Tatar wurde auf dem Wagyubrot und die Streifen vom Rinder-Sashimi wurden auf ein Salatbett angerichtet. Dazu gab es noch Misoholli (ist eine Paste die hauptsächlich aus Sojabohnen besteht und mit einer Hollandaise vermischt wird) und dehydriertes Wagyuefett ( ).Schon ging die Verköstigung los und es war nur Geil..Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter mit dem
  • 2.Gang:
    Dry age Schdscf1358wein, Himbeere, Schalotte, Chili, Rauch
    Das 3 Wochen abgehangene Schweinekotelette schnitt Herbert in Portionen, bratete das Fleisch kross an und gab es zum nachziehen noch für 10min. bei 60 Grad in den Backofen.
    Das Fleisch wurde vom Knochen gelöst, in Streifen geschnitten und auf dem Teller verteilt. Dazu gab es einen Dip aus Himbeere, Schalotte, Chili, Rauch (hausgemachte Himbeerkonfitüre, gewürzt mit einer angeschwitzen Schalotte, Chili und Rauch.) Es war wieder sooooo gut wie der 1. Gang.
    Nach einer kurzen Pause von unserem Fleischsommelier ging es auch schon wieder weiter mit dem
  • 3.Gang:
    Dry Clubsteak, Trüffel, Parmesan, Kartoffelpü, Peperonata
    Das Fleisch war dieses mal ein Porterhouse-Steak das Herbert fachmännisch von Knochdscf1363en löste. Er hat es auch scharf von allen Seiten angebraten und es auch wieder zum nachziehen in den Backofen gegeben. So, jetzt erst mal einen Schluck zum trinken und kurz entspannen, bis das Fleisch auf den Punkt gebraten und in das Lokal gebracht wurde. Es wurde zusammen mit dem Kartoffelpü, der Peperonata (ist ein einfaches Schmorgericht der italienischen Küche aus Paprika, Tomaten und Zwiebeln) angerichtet. Als Highlight gab Herbert noch frisch gehobelten Trüffel (der Preis, sehr teuer) über das Kartoffelpü.
    Geschmacklich wieder mal sehr geil aber es geht auch ohne Trüffel. (Ist meine Meinung)
    Nach dem 3.Gang wurde erstmal wieder über Fleischzubereitung geredet und fast jeder hatte eine andere Meinung wie er sein Fleisch machen würde. Das ist auch gut so.
    Und schon ging es auch an den
  • 4.Gang:
    Whisky Age Ribeye, Whisky Balsam Kirschen,
    Herbert hatte 4 Wochen einen Strang Ribeye was gutes getan. Er hatte das Fleisch parfümiert, d. h., das Fleisch wurde mit einem Flies – das er vorher in Whisky getauchtdscf1367 hatte – auf der Fettseite des Fleisches verteilt. Das Flies wechselte Herbert alle Woche, so dass der gute Tropfen in das Fleisch einziehen konnte.
    Das Fleisch wurde wieder scharf von allen Seiten angebraten und zum nachziehen in den Backofen gegeben.
    Das jetzt medium gebratene Fleisch schnitt Herbert in Tranchen und richtete es zusammen mit den Whisky Balsam Kirschen (Kirschen etwas andicken und mit Whisky verfeinern) an.
    Und schon wieder war ein sehr gutes Essen auf den Teller gezaubert.
    Nachdem die Teller wie geleckt waren gab es wieder eine kleine Pause so das es dann an den
  • 5. und letzten Fleischgang ging:
    Aschebeef, Erbse, Sedscf1371sam, Esspapier, Tomatenconfit
    Aschebeef ??????? Was Ist das den ???? Ich kannte das auch noch nicht aber Herbert sagt uns was es wäre: Das Fleisch wird bei der Aschereifung mit Mischung von Salz, Gewürzen und feiner Buchenholz-Asche fest ummantelt. (Ok wieder was gelernt). Das Fleisch wird danach 3 Wochen vakuumiert. Der Duft des Fleisches war feiner Geruch Salz, Pfeffer und der Asche vom Buchenholz. Das Fleisch wurde vom Meister seines Faches in passende Steaks geschnitten. Dieses wurde auch scharf von allen Seiten angebraten und im Backofen bei 60 Grad zum ziehen gegeben so das es im Kern noch schön Rosa bleibt.
    Das Fleisch wurde auch wieder in Tranchen (Streifen) geschnitten und auf einen sensationellen Erbsenpü angerichtet. Dazu gab es noch Esspapier mit Sesam und ein super geiles Tomatenconfiet (Das sind Cherrytomaten die mit Olivenöl, Salz und Zucker gewürzt werden und denen über Stunden bei kleiner Hitze im Backofen die Feuchtigkeit entzogen wird.) Das war ein Hochgenuss und eine totale Explosion im Mund, purer Tomatengeschmack. Das war der krönende Abschluss. Nein es kam noch ein
  • 6.Gang:
    Da wir Köche auch ein bisserl Nachtisch machen können zauberte Herbert noch einen. Es gabdscf1376
    Schoko Himbeere Spot der aber schon vorbereitet war. Das Dessert war wie folgt aufgebaut:
    Als Boden wurde Kuvertüre erhitzt und auf 36 Grad gekühlt. So bekommt die Kuvertüre den schönen Glanz. Die Schokolade wurde auf ein Blech geben und ca. 0,5 cm ausgossen und kalt gestellt. Nun die kalte Kuvertüre mit einem kleinen Ring ausstechen.
    Aus Sahne und Creme fraiche eine Creme machen, verrühren
    und in einem Spritzbeutel geben und 4 Rosetten auf die ausgestochene Schokolade spritzen. Nun 4 Himbeeren auf den Rosetten verteilen und wieder einen Schokotaler auf die Himbeeren geben und alles noch 2 mal wiederholen so das der Nachtisch der krönende Abschluss des 6 Gänge Menüs wird.
    Von mir ein GROßES Danke an den Fleischsommelier für diesen Geilen Abend. Ich komme bestimmt wieder.

Gerne mache ich auch bei Deinem Event Fotos und schreibe einen Bericht dazu.

Hausgemachte Paprika-Sauce

Zutaten……

  • 3 gewürfelte rote oder grüne Paprika
  • 1 gewürfelte Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 El. Paprikamark oder Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, ger.Paprika von www.Spicebar.de
  • 250ml Brühe

Zubereitung……

Die Zwiebel in etwas Olivenöl an schwitzen, den Paprika, Knoblauch zu geben und auch mit an schwitzen.
Das Mark zugeben und etwas anrösten (gibt Farbe und Geschmack für die Soße. Die Brühe zugeben, aufkochen und köcheln lassen bis die Zwiebel und der Paprika weich sind. Gewürzt wir mit Salz, Pfeffer und ger.Paprika.
Zum anrichten kann man die Sauce auf mixen ist es etwas feiner oder lässt die Paprikastücke in der Sauce.
Man kann die Sauce zu einem hellen Fisch oder zu einem Schnitzel reichen.
Viel Spaß damit

Tipps und Tricks für die Küche

 

  • Ingwer: sollte man immer mit dem Löffel abschaben bis man das frische Fleisch sieht und danach reiben und nicht schneiden (wegen dem Aroma).Wenn man den Ingwer nicht mehr braucht kann man ihn auch ein frieren und wieder so verarbeiten wie oben beschrieben.
  • Eiswürfel: Sollte man immer im Eisfach haben für einen kühlen Trink, Cocktail, oder wenn man das Gemüse abschreckt, den dadurch behält das Gemüse seine grüne Farbe.
  • Alte Semmeln: sollte man nie wegwerfen. Man kann davon Brösel machen zum Panieren, oder für einen Semmelschmarrn (Arme Ritter) und und und ….
  • Weinkorken: sollte man immer aufheben, man kann diese in Spiritus einlegen und später hernehmen um den Grill oder Schwedenofen anzufeuern.
  • Frische Küchenkräuter: sollte man immer im Garten oder Fensterbank haben, weil das essen einfach frischer und besser schmeckt.
  • Vanillestangen: sollte man vllt. auch haben wenn man einen Kuchen backt. Wenn man das Mark ausgekratzt hat kann man die Stangen in Zucker und Salz stecken und man hat super Vanillezucker und Vanillesalz.
  • Fleisch: wäre nicht schlecht wenn man es vom Bauermetzger oder in einer kleinen Metzgerei kauft, weil da kann man fragen wo das Fleisch herkommt und wie lange es schon am Hacken hängt und man bekommt meist die Knochen für die Soße auch für kleines Geld. Das Fleisch ist zwar etwas teurer aber man unterstützt die einheimischen Metzger und nicht die großen Fleischfabriken

Gebratener Steinbeisser auf Spaghetti und Garnelen

Zutaten für 2 Personen…..

  • 2St. Steinbeisserfilet (es geht aber auch Lachs, Kabeljau oder Forelle)
  • Salz, Pfeffer,
  • Saft einer halben Zitrone.

Zubereitung…..

Die Filets erst abwaschen und schauen ob noch Gräten im Fisch sind, ggf. entfernen.
Den Steinbeisser mit Zitrone, Salz und Pfeffer würzen. Nun in etwas Mehl wenden (dadurch bekommt der Fisch eine schöne braue Farbe)
Eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen und darin den Fisch scharf anbraten bis er auf einer Seite braun ist. Danach die Garnelen in die Pfanne geben und kurz mit braten. Den Fisch wenden und die Pfanne vom Ofen nehmen.(Durch die Resthitze zieht der Fisch und Garnelen nach so das er innen noch glasig bleibt.)

Anrichten….

Nun den Fisch auf das Nudelbett geben und die Paprikasauce auf dem Teller verteilen.
Der Steinbeisser ist ein Süßwasserfisch den es fast in ganz Europa gibt. Der Fisch ist fleischig und hat einen Intensiven Geschmack.

Viel Spaß beim nach kochen

Französische Zwiebelsuppe Freestyle

Zutaten für 4 Personen……

  • 2 Metzgerzwiebeln ( in Streifen geschnitten)
  • 1EL. Tomatenmark.
  • 100ml. Weißwein
  • 100gr. Mahl (zur Bindung)
  • ½Ltr. Gemüse oder Rinderbrühe
  • Salz, Pfeffer, Chili
  • Öl zum anbraten
  • 100gr. Geriebenen Parmesan
  • 4 Scheiben Tost geröstet.

Zubereitung

Die geschnittenen Zwiebeln in etwas Öl glasig dünsten (ohne Farbe).
Das Tomatenmark zugeben und kurz mitdünsten (das gibt der Suppe die Farbe so das diese nicht ganz so blass ist). Nun das Mehl zugeben und auch mit andünsten (das gibt der Suppe die Bindung).
Jetzt mit dem Weißwein ablöschen, danach mit der Brühe aufgießen und 15mi. köcheln lassen bis eine Bindung entsteht.
Mit Salz,Pfeffer und Chili würzen.

Die getoasteten Scheiben halbieren, mit dem Parmesan bestreuen und im Backofen ( Grillfunktion) überbacken.

Anrichten…….

Die fertige Suppe in einem tiefen Teller geben und die überbackenen Toastscheiben gesondert reichen. (Man kann die Toastscheiben auch in die Suppe geben. Ich mag das nicht weil die Scheiben so schnell aufweichen.
Die Suppe ist für die kalten Tage.

Viel Spaß damit

Rote Beete im Salzmantel mit einem gebratenen Stück Fleisch und Zitronenpü

Zutaten für 2 Personen…..

  • 8kleine Rote Beete gewaschen und mit Schale
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 3 Eiweiß
  • 400 gr. grobes oder feines Meersalz

Zubereitung……

Das Eiweiß mit dem Salz vermischen und ein Salzbett auf einem Backblech machen. Die Rote Beete auf dem Bett verteilen, den Knoblauch und Rosmarin zugeben. Die restliche Salzmasse über der Roten Beete verteilen so das alles verschlossen ist. Nun die rote Beete bei 190 Grad bei unterster Schiene 40 min. (vorheizen) backen. Nun die harte Salzkruste mit einem Messer und einem Hammer öffnen so da man an die weiche rote Beete ran kommt.  Die noch heiße Beete schälen und auf einem Teller anrichten.
Dazu passt ein Stück Fleisch natürlich von meinem Stamm-Metzger
www.Fleischerei-Lascke.de

Als Beilage gab es ein geiles Zironenpü.

Viel Spaß damit

ein Bericht von der Mittelbayrischen Zeitung

Salz, Pfeffer und Heavy Metal als Würze

Stefan Plößl ist ein Schwandorfer Hobbykoch. Online führt der „Rocking Cook“ einen
Foodblog, wo er regionale Rezepte postet.
von Nina Brolichwirgebratene-huehnerbrust

„Rocking-Cook“ Stefan Plößl und sein Kochvorbild „Lucki“ Gebratene Hühnerbrust Foto: Stefan Plößl Maurer Foto: Stefan Plößl
SCHWANDORF. Während er für sein saures
Kartoffelgemüse Mehl in einen Topf gibt, läuft Black Sabbath oder Motörhead. Stefan Plößl kommt aus Schwandorf und ist Hobbykoch. Seine Rezepte stellt er ins Internet. Beim Kochen dreht er die Musikanlage schon einmal kräftig auf.
Schwandorfer Spezialitäten
Der 52‐jährige Schwandorfer ist pensioniert und lebt derzeit in München. Mindestens einmal pro Woche postet er auf seinem Foodblog „Rocking‐Cook“ neue Kreationen. Dabei stellt er Rezepte und Anleitungen samt Fotos auf seine eigene Webseite, die für jedermann zugänglich ist. Über die Facebook‐Gruppe „Du bist ein echter Schwandorfer, wenn“ hat sein Blog an Zulauf gewonnen.
Plößl hat auf seiner Webseite eine extra Kategorie für „Schwandorfer Gerichte“ eingerichtet. Das seien Gerichte, die jeder in Schwandorf kennt – zum Beispiel Schopperln, Zwetschgennudeln oder hausgemachte Sulzen, erklärt Plößl.
Saures Kartoffelgemüse Foto: Viele wüssten aber nicht mehr, wie man
Stefan Plößl diese Gerichte zubereitet, weil ihre Eltern
es ihnen nicht beigebracht hätten. Plößl schafft dscf0868hier Abhilfe, indem er Anleitungen zu Schwandorfer und Oberpfälzer Köstlichkeiten auf seinem Foodblog teilt.

Zubereitung

Nach dem heiß werden lassen des Öls wird das Mehl auf einmal dazugegeben und so lange umgerührt, bis die Einbrenne braun ist. Nun fügt man die Brühe hinzu und rührt um, bis sich ein dicker Brei ergibt. Dann gibt man das
Kartoffelwasser hinzu und lässt das Ganze fünf Minuten ziehen. Jetzt wird gewürzt und Essig hinzugefügt. Zum Schluss werden Kartoffeln, Stadtwurst und Petersilie hinzugeben.

„Ich bin sozusagen im Gasthof Baier aufgewachsen“, erzählt der Hobbykoch. „Meine Mutter war dort angestellt. Ich hab ihr immer zugeschaut und mitbekommen, was in der Küche so abgeht.“ 1979 hat er eine Lehre zum Koch begonnen, seit mittlerweile 37 Jahren arbeitet er mit Lebensmitteln.
Von der Idee zur Webseite:
Auf die Idee zum Foodblog kam er, als er auf einem „Eat and Style‐Festival“ in München war. Dort habe er sich inspirieren lassen von den ganzen Lebensmitteln und Düften. „Dann dachte ich mir: Mach einen Blog und gib deine Rezepte an die Welt weiter“, berichtet Plößl.
Im Dezember letzten Jahres habe er den Foodblog dann zusammengestellt und hochgeladen, erläutert Plößl. Seitdem sei der Blogsukzessive besser geworden. Heuer im August bekam die Webseite dann einen neuen „Anstrich“ und wartet seitdem mit einem neuen Layout auf. Einmal wöchentlich gibt es ein „Special“, dazu kommen etwa zwei bis drei „Hammer des Tages“. Mittlerweile arbeitet er mit drei verschiedenen Gewürzhändlern zusammen. Trotzdem ist das Kochen seine Passion und sein Foodblog ein Hobby. Er verdient damit kein Geld.
Plößl kocht „frei nach Schnauze“
Beim Kreieren seiner Gerichte geht Plößl nach Gefühl: „Ich bin kein
Rezeptkocher, ich koche frei nach Schnauze.“ Eine Ausnahme macht er nur zum Beispiel bei Kuchen, da hier die Zutaten genau ausgewogen sein müssen. Für die
Leser seines Blogs notiert er nach dem Zubereiten des jeweiligen Gerichts ein Rezept und eine Anleitung. Eines seiner Kochvorbilder, Ludwig „Lucki“ Maurer, lernte er im Rahmen einer Kochkurs‐Weiterbildung kennen. An ihm schätzt
Plößl, dass er genauso ein „Freestyler“ und darüber hinaus ein lockerer Typ sei.
Der Hobbykoch legt Wert darauf, für seine Gerichte ausschließlich frische Lebensmittel aus nachhaltiger Produktion zu verwenden – um zu zeigen, „dass es auch ohne Dosenfutter geht“, wie der 52‐Jährige auf seinem Blog schreibt. Er bevorzugt vor allem die bayerische und italienische Küche.
Porchetta 6Sein Lieblingsgericht sei
Schweinebraten; er esse aber auch sehr gerne Nudeln und habe viele Gewürze im Garten. „Die italienische Küche ist dann nicht mehr weit entfernt. Außerdem ist
München ja die nördlichste Stadt Porchetta italienischer Italiens“, scherzt Plößl.
Schweinebraten Foto: Stefan Plößl
Auf seinem Foodblog sind seine Gerichte
in verschiedene Kategorien eingeordnet: Es gibt beispielsweise „Suppen und Soßen“, „Schweinefleisch“, „Rindfleisch“ und „Beilagen“ sowie „Dessert“, aber auch „Fleischlos“, so dass auch Vegetarier auf seiner Webseite fündig werden.
Heavy Metal als Muss beim Kochen
Während des Kochens hört Plößl „Rock Antenne“, einen Münchner Radiosender, auf dem runkaspressknedld um die Uhr Rockmusik läuft. „Ich bin Heavy Metaller“, sagt Plößl, „Helene Fischer oder so einen Mist
„Kaspressknedl“ Foto: Stefan Plößl hör ich mir nicht an.“ Er bevorzugt Bands wie Black Sabbath und Motörhead, ist
aber auch Fan der Schwandorfer Band „Nez Perce“. Deswegen hat er seinen Foodblog auch „Rocking Cook“ getauft.
Seine Inspirationsquelle sei sein Kühlschrank – „Ich entscheide aus dem Bauch, was ich dann koche“. Seine Rezeptesammlung im Internet will er auch in
Zukunft mit regionalen sowie internationalen Gerichten erweitern. Beim „Rocking Cook“‐Foodblog ist für jeden etwas dabei.